Wolf-Wilderer: 10.000 Franken Belohnung

Geschossener Calanda-Wof: Belohnung ausgesetzt höher als bei Menschenmord oder schweren Gewaltdelikten (Archivfoto)

Geschossener Calanda-Wof: Belohnung ausgesetzt höher als bei Menschenmord oder schweren Gewaltdelikten (Archivfoto)

Wer die Polizeimeldungen der Schweiz liest, weiß, daß nur in ganz ganz seltenen Fällen eine derartige Summe an Belohnung ausgesprochen wird.

Nicht einmal Mordfälle oder schwere Gewaltdelikte und Ähnliches führen zu solch hohen Summen.

Jüngst wurde versehentlich ein Wolf im Domleschg geschossen (Domleschg24 berichtete hier und hier), der Jäger zeigte sich umgehend selbst an. Dann aber gab es noch einen Abschuß, gesprochen wird von „Wilderei“.

Mittlerweile steht fest, daß ein junger Wolf des sogenannten Calandarudels gewildert wurde.

Die private Gruppierung „Wolf Schweiz“ hat nun über 10.000 Schweizerfranken Belohnung ausgesetzt.

Seit der Rückkehr des Großraubtier Wolf sind die meisten Wölfe jedoch zum Abschuß freigegeben worden. Und zwar von behördlicher Seite. 13 Stück wurden bislang mit Bewilligung geschossen.

Diese wird nur erteilt, wenn ein Wolf mindestens 35 andere Tiere getötet hat.

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