Thusis: KHR mit dritter Sanierungsstufe

29. Oktober 2013
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Die Kraftwerke Hinterrhein – das wissen die wenigsten – sind eine der größten Wasserenergie-Firmen der Schweiz. Entsprechend groß sind auch Investitionen in Sanierungen.

Die Gesamterneuerung der Kraftwerke Hinterrhein geht ab nächster Woche in die dritte Sanierungsrunde, die bis im Frühjahr 2014 dauern wird.

Auf dem Programm stehen in diesem Winterhalbjahr die Generalüberholung der Kraftwerkzentralen Ferrera und Thusis. Der Umfang der Arbeiten konnte dank den Erfahrungen aus den ersten beiden Sanierungsetappen optimiert werden.

Sanierungsmaßnahmen bei den KHR gehen weiter

Sanierungsmaßnahmen bei den KHR gehen weiter

Bei der dritten Erneuerungsetappe der Kraftwerke Hinterrhein stehen die Zentrale Ferrera sowie die kleinere Zentrale Thusis im Mittelpunkt. Das Ausgleichsbecken Ferrera wurde zur Vorbereitung kürzlich zum zweiten Mal in diesem Jahr gespült.

Anders als in den vorherigen Sanierungsrunden werden wichtige Komponenten wie die Stauklappen in Ferrera dieses mal nicht abtransportiert, sondern vor Ort überholt.

„Da die Stauklappen in recht gutem Zustand sind, haben wir uns für dieses Vorgehen entschieden“, erklärt KHR-Direktor Guido Conrad. „Dadurch sparen wir Kosten und reduzieren die Risiken bei Transport und Terminen.“ Angepaßt hat KHR auch den Umfang der baulichen Sanierungen in Ferrera.

Sanierungsumfang optimiert
Von den Erfahrungen der letzten beiden Sanierungsrunden profitiert hat KHR zudem für die nun anstehende Erneuerung des Kraftwerks Thusis. Auch hier konnte der Sanierungsumfang optimiert werden. „Die Qualität und langfristige Orientierung der Gesamterneuerung bleiben dabei gleich hoch“, so Guido Conrad.

Verbesserungen beim Umweltschutz umgesetzt
Die Gesamterneuerung bietet für KHR die Gelegenheit, verschiedene ökologische Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen. So verfügen die neuen Dieselnotstromgruppen in Bärenburg und Ferrera über hochwirksame Abgasfilter und reduzieren die Emissionen um ein Vielfaches. Einen weiteren Fortschritt brachte die Umstellung auf biologisch abbaubare Schmieröle bei einem Großteil der Hydraulikaggregate.

Lesen Sie auch: BafU und Wasserkraftsanierung

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