Leserbrief zur Familieninitiative

22. Oktober 2013
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2009 hat das Parlament entschieden, daß Eltern, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen, einen Steuerabzug erhalten. Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, ist ein solcher Abzug untersagt. Warum in aller Welt soll dies so sein? Ist die Betreuung durch die eigenen Eltern, Papa und Mamma, die Nana oder den Neni denn nicht gleich viel oder nicht noch viel mehr wert?

In einigen Kantonen hat inzwischen bereits eingesehen , daß man mit dieser Regelung Unrecht geschaffen hat, weil die traditionelle Familie klar benachteiligt wird. Trotzdem zeigt man im Parlament noch keine Bereitschaft, diesen Mißstand für den Rest der Schweiz zu beheben.

Es ist kaum zu glauben, mit welchen Mitteln versucht wird, die Familieninitiative zur Ablehnung zu empfehlen, eine Angelegenheit, die nur gleiches Recht fordert. Obwohl ich selber keine Kinder mehr zu betreuen habe möchte ich mich für die Familien einsetzen, denn starke Familien sind der Grundstein unserer Gesellschaft. Helfen wir der Familieninitiative zur Annahme und bekunden dies am 24. November mit einem klaren JA.

Christophe Sambalé, Scharans

Anm. d. Red.:

Weiterführendes zum Thema: Webpräsenz der Familieninitiative

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