Kurhaus Bad Rothenbrunnen

Vor dem Abriß bewahrt und liebevoll renoviert (Bild: Kurhaus Rothenbrunnen)

Vor dem Abriß bewahrt und liebevoll renoviert (Bild: Webseite Kurhaus Rothenbrunnen)

Vor einiger Zeit veröffentlichte Domleschg24.ch einen sehr kritischen Bericht über die wirklich abscheulich häßliche Baute von Rhäzünser Mineral, welche die rote Quelle von Rothenbrunnen verwertet für ihr Mineral „Swiss Alpina“.

Doch es gibt auch Positives in Rothenbrunnen und daher Grund genug, auch darüber einmal zu berichten, daß es auch außerhalb von Heimatschutz Graubünden private Initiativen gibt, die wertvolle Kulturbauten retten.

Die Familie Marugg rettete das Juwel Kurhaus Rothenbrunnen vor dem Abriß und renovierte es liebevoll.

Historisches Bild (mehr dazu: Siehe Text unten): Die Familie Marugg rettete das Juwel Kurhaus Rothenbrunnen vor dem Abriß und renovierte es liebevoll.

Das Kurhaus Rothenbrunnen stand kurz vor dem Abriß und einer Gemeinde wie Rothenbrunnen wäre auch durchaus zuzutrauen gewesen, solch einen Abriß durchzuziehen. 1972 etwa wurde der Dorfbrunnen abgerissen.

Das heutige Kurhaus steht stark in Verbindung mit der Familie Marugg. 1989 erwarb die Familie Marugg das Kurhaus Bad Rothenbrunnen, bewahrte es vor dem Abriß und unterzog das Haus 1994/95 einer gründlichen Renovation. Hierbei wurde ganz speziell auf die Erhaltung der wertvollen Bausubstanz Wert gelegt.

Seither werden laufend Erweiterungen und Sanierungen in Haus und Garten vorgenommen, wird auf der Webseite des heutigen Kurhauses berichtet.

Die einstige Kuranlage bestand bis 1972 aus Kurhaus, Badehaus, Kurgarten, Kegelbahn und Liegehalle ist weiter zu erfahren.

Die alte Kuranlage bis 1888 bestand aus dem Kurhaus und dem Badehaus – beide Gebäude mit einer Passerelle verbunden.

Altes bewahrt und mit Modernem gut kombiniert: Ein Verdienst der Familie Marugg (Bild: Webpräsenz Kurhaus Rothenbrunnen)

Altes bewahrt und mit Modernem gut kombiniert: Ein Verdienst der Familie Marugg (Bild: Webpräsenz Kurhaus Rothenbrunnen)

Das oben abgebildete Foto stammt von einem Nachfahren des letzten Badebesitzers Buchli. Vor dem Bekanntwerden des Bildmaterials war weder aus Archiven noch aus Privatbesitz mehr über das Aussehen der einstigen Kuranlage in Erfahrung zu bringen.

Das heutige Kurhaus beherbergt acht liebevoll renovierte Wohnungen. Im geschichtsträchtigen Haus, 1888 erbaut, steht die Großzügigkeit gegenüber Bewohner und Gästen im Vordergrund.

Der hinter dem Haus gelegene Kurhausgarten mit Bocciabahn und terrassenförmigen Aufbau vermittelt einen Hauch südländisches Ambiente und lädt alle Bewohner und Besucher ein.

Vor dem Abriß bewahrt (Bild: Kurhaus Rothenbrunnen)

Vor dem Abriß bewahrt (Bild: Kurhaus Rothenbrunnen)

Gratis–Trinkwasser aus den Mineralquellen Fontana Rossa und Aua Alva dienen besserer Gesundheit und stehen zum täglichen Gebrauch frei.

Die angebaute Parkierhalle erhielt 1999 den erstmals verliehenen Bündner Holzbaupreis.

Zwei Mineralquellen unterschiedlicher Zusammensetzung entspringen gleich neben und hinter dem Kurhaus.

Bericht: Remo Maßat / Quelle, weitere Infos: Kurhaus-Rothenbrunnen.ch

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