Evangelische Kirchgemeinde Sils im Domleschg: Finanzplanung und Film

Die Evangelische Kirchgemeinde Sils im Domleschg kommt am Mittwoch, 14. November 2012, um 19 Uhr in der Kirche zusammen, um die Finanzplanung zu besprechen.

Es werden keine Einladungen per Post zugestellt. Der Voranschlag liegt bis zum 13. November 2012 öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf.

Pfarrer Josias Burger (Foto: Evangelische Kirchgemeinde Sils im Domleschg)

Pfarrer Josias Burger (Foto: Evangelische Kirchgemeinde Sils im Domleschg)

Die Traktanden sind im einzelnen:

1. Protokoll der Versammlung vom 21. März 2012
2. Steuerfuß 2013
3. Voranschlag 2013
4. Vereinbarung mit politische Gemeinde (Mesmer)
5. Varia.

Im Anschluß an die Versammlung:

Im Rahmen von „Kino in der Kirche“ wird am Mittwoch, 14. November um 20.00 Uhr in der reformierten Kirche Sils der Spielfilm „In einer besseren Welt“ (dänischer Originaltitel: Hævnen (‚Die Rache‘)

Der oscarprämierte Film ist von der internationalen Filmemacherin Susanne Bier, welche aus Dänemark stammt. Er erzählt eindrucksvoll, intensiv und zeitlos von Liebe, Rache und Gerechtigkeit, so die Kirchgemeinde in der Mitteiilung.

Anschließend gibt es Gelegenheit, bei einem Imbiß über den Film ins Gespräch zu kommen.

Über den Film:

Der Film stellt die Frage, wie man sich zu verhalten hat, wenn man mit roher und böser Gewalt konfrontiert wird. Entscheidet man sich für das Alte Testament und fordert Rache (Auge um Auge, Zahn um Zahn) oder orientiert man sich am Neuen Testament und dessen pazifistischem Ansatz und hält die andere Wange hin? Der dänische Originaltitel „Hævnen“ bedeutet „Die Rache“. Schon in den Vornamen der beiden Jungen Elias und Christian deutet sich diese Fragestellung an, wobei sie sich hier überkreuzt:

Elias vertritt trotz seines alttestamentlichen Namens (Prophet Elija) die christliche, Christian die alttestamentliche Linie. Durch die Szenenwechsel zwischen Dänemark und Afrika und zwischen Heim und Schule wird die Schwierigkeit, das christliche Ideal in der konflikthaften Wirklichkeit aufrechtzuerhalten, deutlich. Der Film entscheidet sich gegen die Rache schließlich mit dem Argument, daß sie allzu leicht auch Unschuldige trifft.

Über die Filmemacherin:

Susanne Biers jüdischer Vater Rudolf Salomon Bier floh im Kindalter vor den deutschen Nationalsozialisten nach Dänemark. Ihre Mutter ist die Dänin Henni Jonas. Nach der Matura studierte sie Kunst an der Hebräischen Universität Jerusalem und Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London. Sie graduierte 1987 an der National Film School of Denmark in Kopenhagen im Fach Filmregie. Ihr Abschlußfilm De saliges ø wurde im selben Jahr auf dem Internationalen Festival der Filmhochschulen in München ausgezeichnet.

(Info über die Film / Filmemacherin: Wikipedia)

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