Cazis bekommt eine neue Firma: Schießer Holzträume

12. Oktober 2012
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Neue Firma in Cazis: Schießer Holzträume (Symbolbild: Schlagwort AG)

Neue Firma in Cazis: Schießer Holzträume (Symbolbild: Schlagwort AG)

Die Verarbeitung von Holz hat in der Talschaft des Domleschg und in vielen anderen Teilen Graubündens Tradition.

Während die Großsägerei im nahegelegenen Ems (dank einer planwirtschaftlich motivierten Politik und dem Milliardär Mayr-Melnhof sowie Vorbesitzern) zum wiederholten male astronomische Millionensummen an Steuergeldern von bünder Steuerzahlern verschlingen konnte und trotz dieser irrationalen Subventionen wie ein brennender Komet unterging, schaffen kleine KMU-Unternehmen wirkliche Wertschöpfung.

Denn was viele nicht wissen, ist durch das Bundesamt für Statistik (BfSt) in Neuenburg belegt: 98% aller Arbeitsplätze in der Schweiz werden von KMU-Unternehmen geschaffen.

Grund genug, über eine weitere Firmenneugründung im Domleschg zu berichten.

Denn in Cazis wurde aktuell eine Firma gegründet. Zweck der neuen Einzelfirma ist der Betrieb einer Schreinerei mit allgemeinen Schreinerarbeiten sowie der Möbel- und Innenausbau.

Die Firma Schießer Holzträume hat ihren Sitz an der Industriezone 221 A, 7408 Cazis und wird als Einzelunternehmen geführt.

Inhaber der neugegründeten Firma ist Rudolf Schießer.

Weiterführendes zum Thema Firmengründung

AG-Gründung: AG24.ch 

Gründung einer Kommanditgesellschaft: Accomenda.ch

GmbH-Gründung: GmbH24.ch

Hintergrund zur Einleitung: Planwirtschaft in Graubünden

20 Holzfirmen aus der ganzen Schweiz gingen gegen die kommunistisch-planwirtschaftlichen Subventionen für den österreichischen Milliardär (bzw. dessen Familien-Konzern), welcher kurz zuvor erst 250 Angestellte in Deißwil BE auf die Straße setze, vor. Die ungerechte Bevorzugung eines Mitkonkurrenten wollten sie nicht dulden und zogen vors Verwaltungsgericht. Hanjörg Trachsel, bündner Volkswirtschaftsdirektor (BDP) wollte nochmals exorbitante Millionensummen an den Milliardärskonzern zahlen. Es gab Kritik von links (SP) bis nach rechts (SVP).  Und selbst, nachdem es dazu – u. a. aufgrund von massiven Widerstand aus der Bevölkerung – nicht mehr kam, daß dem schlechten Geld noch mehr gutes Geld hinterhergeworfen wurde, zeigte sich Trachsel weiter uneinsichtig und bezeichnete sein Vorhaben als richtig.

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