1 Täter alg. und 1 Täter franz. Nationalität im Kt. Bern gefaßt

31. Januar 2013
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Allein am Zoll Kreuzlingen wurden – vor dem grenzkontrollfreien Schengen – jedes Jahr über 18.000 Delinquenten “rausgezogen”.

Seit dem grenzkontrollfreien Schengen können nicht nur Touristen, sondern auch Kriminell ungehindert ein- und ausreisen.

Auch verhängte Einreiseverbote sind wirkungslos ohne Grenzkontrollen. Man könnte genausogut einen Damm abbrechen und dem Wasser befehlen, hinter der ehemaligen Dammgrenze stehenzubleiben.

So gut wie täglich gibt es Meldungen, daß Täter wieder und wieder einreisen ungeachtet und unbeeindruckt von Einreiseverboten.

Aktuell meldet die Kapo Graubünden, daß zwei Kriminalitätstouristen gefaßt wurden:

Zwei Männer sind im Februar und März 2012 in Davos, Arosa, Brigels (Rhätoromanisch Brail) und Zernez in vier Hotels eingebrochen und haben aus den Tresoren insgesamt 35‘000 Franken entwendet. Im September konnten sie verhaftet werden.

1 Täter alg. Nationalität und 1 Täter franz. Nationalität im Kanton Bern gefaßt

1 Täter alg. Nationalität und 1 Täter franz. Nationalität im Kanton Bern gefaßt

Die umfangreichen Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden im Zusammenhang mit den Einbrüchen in die vier Hotelbetriebe zeigten, daß überall die gleiche Täterschaft am Werk gewesen war. Die Spur führte schließlich zu einem 42-jährigen Franzosen und einem 27-jährigen Algerier.

Beide konnten im September unabhängig voneinander im Kanton Bern festgenommen werden. (Anm. d. Red.: In welchem Zusammenhang der Mann algerischer und der Mann französischer Staatszugehörigkeit unabhängig voneinander im Kanton Bern verhaftet wurden, wurde von der Kantonspolizei Graubünden aus nicht-genannten Gründen nicht kommuniziert.)

Im Laufe der Befragungen gaben die beiden Männer weitere fünf Einbrüche in Graubünden zu, bei denen sie aus Schränken und Serviceportemonnaies insgesamt rund 2000 Franken entwendet hatten.

In diesen Fällen waren ebenfalls Hotels sowie ein Restaurant, eine Jugendherberge und ein Garagenbetrieb betroffen. Die beiden Männer sind geständig und werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

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